Museum

Das Museum Kummersdorf besteht aus zwei Teilen:

(1) der Dauerausstellung in der Konsumstraße 5, kurz Museum genannt. Achtung, diese Dauerausstellung ist während der Sonderausstellung (18.08.2018 – 19.11.2018) nicht geöffnet.

(2) dem Freilichtmuseum auf dem riesigen Gelände des ehemaligen Heeresversuchsplatzes

Im 2012 gestalteten Museum informieren wir über die Entwicklung des Heeresversuchsplatzes vom Beginn 1875 bis heute.

1875 – 1918 (Kaiserzeit)

1919 – 1932 (Auswirkungen des Versailler Vertrages)

1933 – 1945 (Nationalsozialismus)

1946 – 1994 (GSSD)

1995 – heute (Wiedereroberung durch die Natur)

Anhand ausgewählter Exponate und Modelle erhält man einen Eindruck von den jeweiligen Nutzungsschwerpunkten des Heeresversuchsplatzes

Die Ausstellung wird z.Zt. überarbeitet.


Das Gelände des ehemaligen Heeresversuchsplatzes befindet sich heute in unterschiedlichem Besitz:

Während die BBG dem Förderverein erlaubt, auf geprüften Wegen angemeldete Führungen für registrierte Besucher zu organisieren, ist dies von der BImA mit Hinweis auf die Munitionsbelastung generell untersagt.

Der Förderverein wird sich weiter bemühen, eine Betretungserlaubnis für Besucher zu erhalten.  Wir bedauern bis dahin entsprechende Anfragen abschlägig beantworten zu müssen.

Die Außenstelle Horstwalde (Steigungsbahnen usw.) kann in Absprache mit dem Förderverein Horstwalde besucht werden,

Wir empfehlen unseren Besuchern, sich erst im Museum vorab zu informieren und dann eine geführte Tour durch das Freilichtmuseum (also das Gelände) zu unternehmen.

Wir möchten Besucher ausdrücklich darauf hinweisen, dass auf dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Heeresversuchsplatzes Kummersdorf wahrscheinlich zwischen 2000 und 3000 Menschen zu Tode gekommen sind. Über 800 hat man zuerst in einem Sammelgrab auf dem Kasernengelände begraben und später auf den Friedhof in Kummersdorf umgebettet. Viele von ihnen waren Flüchtlinge aus dem Kessel Halbe. Das gesamte Gelände ist also daher auch ein großer Friedhof, den man mit Respekt und Mitgefühl betreten sollte. Alljährlich zum Volkstrauertag findet eine Veranstaltung für alle Kriegsopfer auf dem Gelände statt.

In Kummersdorf gab es nach unserem Wissen keine Zwangsarbeiter; wohl aber um die 80 russische Gefangene, die Beutefahrzeuge bedienen mussten. Was aus ihnen geworden ist, wissen wir derzeit nicht.