Aktuelles

13.03.2020:

Achtung: Wegen der aktuellen Situation zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) finden ab sofort bis Ende April 2020 keine Führungen statt. Das Museum ist bis auf Weiteres geschlossen. Wir werden abhängig von der Entwicklung der Epidemie diese Maßnahme regelmäßig überprüfen und evtl. revidieren.

10.08.2019 – Eröffnung der Austellung „Die Rote Armee“

Am Samstag den 10. August 2019 war es soweit, die seit Anfang des Jahres vorbereitete Sonderausstellung anlässlich des 25. Jahrestages des Abzugs der russischen Streitkräfte aus Kummersdorf und Deutschland wurde eröffnet.

Norbert Wagner, stellvertretender Vorsitzender des Fördervreins bei seinem Grusswort. Im Hintergrund von rechts: Christian Bergner (Pressesprecher), Petra Kuschinsky (Schatzmeisterin), Dietlind Biesterfeld (Beigeordnete und Dezernentin Landkreis Teltow-Flöäming), Karin Melzer (Referatsleiterin Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Es ist die erste eigenständig erarbeite Ausstellung des Fördervereins in Kummersdorf und dies wurde auch in den Grußworten des Landes und des Landkreises gewürdigt.

Dietlind Biesterfeld, die Beigeordnete und Dezernentin des Landkreies Teltow-Flämig wies auch auf die Rolle der Denkmalschutzbehörde des Landkreises hin und machte deutlich, dass der jetzige museale Entwicklungsstasnd des Denkmals mit Sicherheit nicht zufrieden stellen kann.

Karin Melzer, Referatsleiterin vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur machte deutlich, dass gerade die Region Berlin-Brandenburg wie kaum eine andere von Spuren der Kriege geprägt sei und daher diese Ausstellung wie auch die gesamte Arbeit des Fördervereins wichtig für die Auseinandersetzung mit diesem Thema sei.

Motivierende und mitreissende Worte fand Frau Dr. Köstering, die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg. Sie schilderte anschaulich, wie komplex die Geschichte von Krieg und Frieden über mehrere Epochen und Systeme hinweg sich darstellt. Und wie dadurch deutlich wird, dass der Anspruch, diese Komplexität im ersten Ansatz aufzuarbeiten und dazustellen einfach nicht erfüllbar ist. Gerade deswegen sei der Ansatz dieser ersten Ausstellung des Fördervereins aber der richtige, nämlich gemäss der alten Archäologen-Weisheit „Grab, wo Du stehst“ erst mal klein anzufangen und Artefakte zu sichern und zu dokumentieren. Nicht zu unterschätzen sei auch die Bedeutung des Schritts vom bisherigen Museum im ehemaligen Konsum in die Kasernen auf das Gelände. Das könne ein Grundstein für die weitere Entwicklung des Museums sein.

Die „Ausstellungsmacher“. Am Rednerpult Dr. Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes BRandenburg

Die Gäste der Eröffnung, darunter auch Besucher aus Russland, blieben noch einige Zeit um den Tag mit Gesprächen und dem Austausch von Anekdoten ausklingen zu lassen, untermalt von einer russischen Musikgruppe aus Weißensee.

04.08.2019 – Austellungseröffnung „Die Rote Armee“

Liebe Freunde der „Lost Places“,

der Förderverein Museum Kummersdorf e.V. präsentiert auch in diesem Jahr eine sehr sehenswerte Ausstellung. Diesmal anlässlich des 25. Jahrestags des Abzugs der russischen Armee aus Deutschland.

In den Kasernen und auf dem Gelände des ehemaligen Schießplatzes Kummersdorf haben Vereinsmitglieder schon in den 90er Jahren viele Überbleibsel der Roten Armee gesammelt und bewahrt. Aus diesem großen Fundus werden wir ein Bild der Armee und ihres abrupten Abzugs rekonstruieren. Wir präsentieren diesen Eindruck ab dem 10.8.2019 in der Hauptkaserne in Kummersdorf, also am Originalschauplatz.

04.08.2019 – Обратный отсчет до открытия выставки „Красная Армия“

01.08.2019 – Countdown zur Austellungseröffnung „Die Rote Armee“

16.07.2019 – keine Veranstaltung zum 50. Jahrestag der Mondlandung am 21.07.2019

Im Gegensatz zu einer früheren Planung wird es zu diesem Jahrestag keine Veranstaltung geben. Wegen der Auflagen des Gelände-Eigentümers ist es dem Fördervrein unabhängig von der Waldbrandstufe untersagt, den Bereich der Raketenprüfstände zu betreten. Daher können wir leider diesen historischen Jahrestag nicht an den Original-Schauplätzen begehen.

01.07.2019 – Historische Daten im Juli vor 85, und vor 50 Jahren

Am 16. Juli 1934 (vor 85 Jahren) kam der Ingenieur Dr. Kurt Wahmke bei einem Versuch mit einer Brennkammer auf der Versuchsstelle VersWest in Kummersdorf ums Leben. Ebenfalls an einem 16.Juli genau 35 Jahre später (1969) hob die Saturn V der Apollo 11-Mission von der Startrampe ab. Vier Tage später am 20. Juli vor genau 50 Jahren landeten Menschen zum ersten Mal auf dem Mond.

24.05.2019 – Space Graffiti

Eine Schülergruppe gestaltete ein Graffiti an die Mauer neben der L70. Nur ca. 1km entfernt davon hat Wernher von Braun 1934 mit seinem Team die ersten erfolgreichen Flüssigkeitsraketen „Max“ und „Moritz“ erprobt und gebaut. Sie waren direkte Vorläufer der späteren Mondrakete Saturn V. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann gern unser Museum besuchen.

01.05.2019 – Neue Auflagen erschweren Planung der Führungen

Ein aktuelles Bild vom Schumkasee, fotografiert von Rita Maschke. Danke!

Alle Führungen fallen aus, bis wieder Waldbrandstufe 1 bis 3 erreicht ist. Dem Förderverein und allen Besuchern wurde das Betreten vom Eigentümer untersagt. Es wurden 1,5 to Munition gefunden. In Kombination mit einem Waldbrand kann das eine tödliche Gefahr werden.

15.03.2019

Das Museum wird derzeit umgebaut. Wir werden einen neu zusammengestellten Fundus aus unserer Sammlung zeigen.

10.03.2019 – Touren in den äußeren, weitaus größeren Teil des Museums begonnen

Er liegt auf dem Gelände des ehemaligen Heeresversuchsplatzes, es ist gewissermaßen ein Freilandmuseum. Das gesamte Areal umfasst über 2000 ha und wurde 2007 in die Brandenburgische Denkmalliste eingetragen. Damit ist es eines der größten Denkmale der Bundesrepublik und das einzige in Brandenburg, das zugleich Bau-, Boden-, technisches und Gartendenkmal ist.

Die gigantische Fläche einer fast vergessenen Welt  – ein Lost Place in Brandenburg – kann man nicht so einfach mit wenigen Worten beschreiben. Man muss eintauchen und die faszinierende Historie auf sich wirken lassen. Wer einmal vor Ort dabei war hat erlebt, dass das Areal unserer gesamten, streng bewachten Anlage nicht so eben mal an einem Tag zu erkunden  ist. Der Eigentümer des Geländes, das Finanzministerium Brandenburg, nimmt seine Verantwortung sehr ernst und will unbedingt sicherstellen, dass niemand zu Schaden kommt, wenn er das Gelände betritt. Daher erlaubt es das Betreten nur unter der Aufsicht von erfahrenen Begleitern. Diese werden vom Förderverein gestellt. Sie kennen sich mit den Gefahren aus: in den letzten zwanzig Jahren ist noch niemand zu Schaden gekommen.

Kommt vorbei und überzeugt Euch selbst, z.B. auf diese Weise:


Betriebsausflug einer Firma aus Teltow im letzten Jahr. Rund 20 Teilnehmer mit Kindern.

News aus 2018:

16.12.2018

Kommandantenvilla 1998

Danke für 2018  – Thanks for 2018Merci pour 2018

Liebe Vereinsmitglieder, Unterstützer, Förderer und Besucher,

für das grosse Interesse im Jahr 2018 und die anhaltende Begeisterung für die Ziele unseres Vereins danken wir ganz herzlich. Wir wünschen Euch / Ihnen allen Frohe Weihnachten und ein aufregendes neues Jahr 2019!

Dear association members, supporters, donators and visitors,

thank you so much for your interest in 2018 and your continued enthusiasm for the goals of our association. We wish you a Merry Christmas and an exciting New Year 2019!

Chers membres, sympathisants, sponsors et visiteurs,

Pour le grand intérêt que vous portez à l’année 2018 et votre enthousiasme pour les objectifs de notre association, nous tenons à vous remercier.

Nous vous souhaitons à tous un joyeux Noël et une nouvelle année excitante!

21.11.2018

Trauer um Vereinsmitglied Karsten Schulz

Im Novermber verstarb unser langjähriges Vereinsmitglied Karsten Schulz. Er war ein Mann „der ersten Stunde“ und zeichnete sich durch seinen grossen Einsatz für den Verein aus. Trotz der Entfernung seines Wohnortes zu Kummersdorf unterstützte er unermüdlich bei den Museumsdiensten, nahm an Reisen nach Münster, Lembach im Elsaß und Lampoldshausen teil. Insgesamt 24 Fahrzeugtreffen wurden mit seiner Hilfe vorbereitet und durchgeführt.

Er wird uns fehlen.

12.11.2018

2000. Besucherin der Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“

Die 2000. Besucherin der Sonderausstellung zum Thema „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“ besuchte heute den historischen Ausstellungsort. Während der dreimonatigen Öffnungszeit der Ausstellung nutzten auch viele Schulklassen und Jugendliche die Möglichkeit, sich mit diesem zentralen Ort deutscher Geschichte und den Folgen daraus auseinanderzusetzen.

19.10.2018

Aktuelle Information zur Strassensperrung in Sperenberg

Wenn Sie uns von Norden kommend über Sperenberg erreichen wollen, beachten Sie bitte die folgende Umleitungen (unterschiedlich je nach Fahrtrichtung) in Sperenberg:

Umleitung_Sperenberg

 

29.09.2018

1000. Besucherin der Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“

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Ehepaar Kühne aus Kummersdorf

Am Samstag den 29. September 2018 konnten wir die 1000. Besucherin unserer Sonderausstellung begrüssen. Frau Kühne aus Kummersdorf zeigte sich beeindruckt vom Ausstellungsort und nachdenklich nach dem Besuch der Ausstellung. Sie wünschte dem Verein viel Erfolg bei seiner weiteren Arbeit.

 

17.08.2018

Eröffnung Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“

Inauguration de l’exposition „Guerres, Science et Technologies de 1914 à 1945“

Über 100 Gäste, Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski, Landrätin Kornelia Wehlan, zahlreiche Kreistags- und Landtagsabgeordnete, Pressevertreter sowie der gesamte Förderverein Museum Kummersdorf e.V. kamen zur feierlichen Eröffnung der neuen Sonderausstellung.

Plus d’une centaine d’invités, parmi lesquels Daniela Trochowski la Ministre des finances du Land de Brandebourg, la conseillère régionale Kornelia Wehlan et son adjointe Madame Gurske, de nombreux représentants de la région, du canton et des maires ainsi que des journalistes et l’ensemble de l’association de soutien du Musée de Kummersdorf ont participé à l’inauguration de l’exposition temporaire.

 

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MdL Helmut Barthel (links), Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Gespräch mit Vereinspressesprecher Christian Bergner. Er informierte sich über die wechselvolle Geschichte des Ortes

14.08.2018

Wir freuen uns, dass im Rahmen unserer Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“ auch Aufnahmen der früheren Heeresversuchsstelle Kummersdorf gezeigt werden. Unter dem Titel »Forschungslabor für den Krieg – Fragmente eines versunkenen historischern Ortes in Europa« zeigen wir einen Ausschnitt aus der Arbeit der beiden Berliner Fotografen Robert Conrad und Thomas Kemnitz.

 

Beide dokumentieren und erforschen seit mehr als 30 Jahren ungenutzte Bauten der jüngeren Geschichte, die von Industrialisierung, zwei Weltkriegen, dem Kalten Krieg, Deindustrialisierung, Globalisierung und demografischem Wandel geprägt ist.


Neben ihrer Arbeit für Denkmalämter und Museen riefen sie in Kooperation mit dem Studiengang Kommunikationsdesign der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin das Forschungsprojekt „Virtuelles Museum der Toten Orte – VIMUDEAP.“ ins Leben, das ungenutzte Bauten aus aller Welt in ihrem Entstehungs- und Nutzungskontext vielschichtig präsentiert.

 

08.08.2018

17.07.2018 – Letzte Arbeiten am Ausstellungsort

01.07.2018 – Ausstellungsräume der Sonderausstellung kurz vor der Fertigstellung

19.06.2018 – Vortragsveranstaltung in der Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ in Berlin

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Vorstandsmitglied Norbert Wagner.Dr. Daniel Brandau, Dr. habil. Markus Pöhlmann, Dr. Susanne Köstering (von links)

15.06.2018 – „Teamtag“ der Kreisverwaltung des Landkreises Teltow-Fläming

 

05.06.2018 – Die erste Besucherin im Ausstellungsgebäude

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30.05.2018 – Waldbrände bei Kummersdorf-Gut

U.a.lagen die Einsatzorte im Bereich der Schießbahnen und des Kasernengeländes sowie in Bereichen benachbarter Wälder.

Ein besonders Problem besteht darin, dass sich diese Schadensfeuer mehrfach auf den Gebieten des Sperrgebietes befanden. Dort ist immer noch mit Munition der verschiedensten Kaliber zu rechnen!
 
So auch am 22.04.2018. Während der Löscharbeiten wurden „Blindgänger“ gefunden. Da nicht sicher ist, ob diese Munition noch scharf ist, wurde der KMBD (Kampfmittel Beseitigungsdienst) hinzugezogen. Er konnte diese Fundstücke bergen und der fachgerechten Entsorgung zuführen.
 
Dass dies eine hochgefährliche Aufgabe für die Feuerwehren und den KMBD ist, kann sich auch ein Laie unschwer vorstellen.
 

An diesen Beispielen sehen wir, dass die Bezeichnung „Sperrgebiet“ nach wie vor ihre Berechtigung hat. Die Brandursachen werden noch untersucht.

Unsere dringende Bitte: vermeidet bei der Trockenheit alles, was zu einem Feuer führen könnte! „Kippen“ sind Brandsätze! Flaschen und Glas sind Brenngläser!

 
Quelle: Feuerwehr Kummersdorf, Feuerwehr Sperenberg

 

25.05.2018 – Vorbereitung zur Ausstellung

Zufahrt freilegen

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