Aktuelles

29.09.2018

1000. Besucherin der Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“

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Ehepaar Kühne aus Kummersdorf

Am Samstag den 29. September 2018 konnten wir die 1000. Besucherin unserer Sonderausstellung begrüssen. Frau Kühne aus Kummersdorf zeigte sich beeindruckt vom Ausstellungsort und nachdenklich nach dem Besuch der Ausstellung. Sie wünschte dem Verein viel Erfolg bei seiner weiteren Arbeit.

17.08.2018

Eröffnung Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“

Inauguration de l’exposition „Guerres, Science et Technologies de 1914 à 1945“

Über 100 Gäste, Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski, Landrätin Kornelia Wehlan, zahlreiche Kreistags- und Landtagsabgeordnete, Pressevertreter sowie der gesamte Förderverein Museum Kummersdorf e.V. kamen zur feierlichen Eröffnung der neuen Sonderausstellung.

Plus d’une centaine d’invités, parmi lesquels Daniela Trochowski la Ministre des finances du Land de Brandebourg, la conseillère régionale Kornelia Wehlan et son adjointe Madame Gurske, de nombreux représentants de la région, du canton et des maires ainsi que des journalistes et l’ensemble de l’association de soutien du Musée de Kummersdorf ont participé à l’inauguration de l’exposition temporaire.

Bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“ in der Kaserne Kummersdorf erinnerte die Staatssekretärin daran, dass das Areal unmittelbar zur Vorbereitung der zwei verheerenden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts diente, die beide von deutschem Boden ausgingen. „Deshalb tragen wir eine besondere Verantwortung“, betonte Brandenburgs Finanzstaatssekretärin zum Auftakt der noch bis 19. November dieses Jahres gezeigten Sonderausstellung. „Die Verantwortung sich einzusetzen gegen jede Form von Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit, gegen Übergriffe und Gewalt und auch gegen die Entwicklung und den Einsatz von Waffen, gegen jegliche Aufrüstung weltweit und internationalen Waffenhandel.“

La Ministre des finances du Brandebourg a rappelé que cet espace a directement servi à la préparation des deux Guerres mondiales dévastatrices du siècle dernier, déclenchées sur le sol allemand. „C’est en cela que nous avons une responsabilité particulière“, a-t-elle insisté en ouverture de l’exposition visible jusqu’au 19 novembre, „la responsabilité de s’engager contre toute forme de discrimination et de xénophobie, d’agression et de violence et également contre la mise au point et l’utilisation d’armes, contre toute politique d’armement et contre le commerce mondial des armes. »

Der Vorstand des Fördervereins Museum Kummersdorf e.V., vertreten durch Ralf Kaim (Vorsitzender) und Norbert Wagner (stellvertretender Vorsitzender) gab den Gästen einen kleinen Einblick in die umfangreichen Vorbereitungen und dankte allen, die zur Umsetzung beigetragen hatten. Besonders hervorgehoben wurde dabei die tatkräftige Unterstützung durch interessierte Bürger, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kampfmittelräumdienst, andere Vereine der Region und nicht zuletzt der Kommune Am Mellensee.

Le comité de direction de l’association de soutien du Musée de Kummersdorf a évoqué l’important travail de préparation de l’événement et a remercié tous ceux qui ont contribué à sa réalisation, au premier rang desquels les habitants impliqués, les pompiers volontaires, le service de déminage, d’autres associations de la région sans oublier la municipalité de Mellensee.

Auch Kornelia Wehlan, Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, hob die herausragende Bedeutung des Flächendenkmals für den Landkreis hervor. Sie zeigte sich beeindruckt von der sich entwickelnden Dynamik und Gemeinschaftsleistung innerhalb der Kommune und der Verwaltung, die es dem Förderverein erst ermöglichte, dieses Projekt umzusetzen.

Madame Kornelia Wehlan, conseillère du canton de Teltow-Fläming, a souligné l’importance particulière que revêt ce monument au sein du canton. Elle a fait part de son admiration pour la dynamique qui s’y met en place et pour le travail commun réalisé par la commune et l’administration locale qui a permis à l’association de soutien de mener à bien ce projet.

Eine Deutsch-Französische Jugendgruppe, derzeit per Fahrrad auf Bildungsreise entlang der Spuren des ersten Weltkriegs durch Frankreich und Deutschland, legte zur Eröffnung einen Zwischenstopp ein und wurde begrüsst.

Un groupe franco-allemand de jeunes cyclistes, en voyage d’étude à vélo sur les traces de la Première Guerre en France et en Allemagne, est également venu nous rendre visite lors de cette inauguration.

Die Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, Frau Brigitte Faber-Schmidt, erläuterte zum Abschluss die Einordnung des Ausstellungsprojekts in das Themenjahr 2018 unter dem Titel „wir erben. Europa in Brandenburg – Brandenburg in Europa“ und zeigte sich optimistisch, dass auch in Zukunft ähnliche Projekte in Zusammenhang mit dem Denkmal in Kummersdorf gefördert werden könnten.

Madame Brigitte Faber-Schmidt, administratrice de la Société Brandebourgeoise de Culture et d’Histoire, a conclu en replaçant cette exposition dans le cadre de l’année 2018 intitulée « Nous héritons. L’Europe dans le Brandebourg – Le Brandebourg en Europe » et a affirmé sa conviction qu’à l’avenir d’autres projets associés au site de Kummersdorf pourraient être subventionnés.

 

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MdL Helmut Barthel (links), Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Gespräch mit Historikerin Dr. Gabriele Bergner und Vereinspressesprecher Christian Bergner. Er informierte sich über die wechselvolle Geschichte des Ortes

Die Sonderausstellung des französischen Museums La Coupole wird erstmals in Deutschland gezeigt. Sie wird ergänzt durch eine Ausstellung der Raketenentwicklung in Kummersdorf. Aus diesen Raketen wurde die V2 entwickelt, die von La Coupole aus London bombardieren sollte. Insofern verbindet beide Orte eine gemeinsame Geschichte. Es ist unser Ziel, diese Verbindung freundschaftlich auszubauen und zu festigen und dabei London, Mittelbau Dora, Peenemünde und Blizna mit einzubeziehen.

L’exposition temporaire du Musée de La Coupole est montrée pour la première fois en Allemagne. Elle est complétée par une exposition sur la conception des fusées à Kummersdorf. Ces fusées ont abouti au modèle V2 destiné à bombarder Londres depuis le site de La Coupole. C’est donc une histoire commune qui associe ces deux sites. Notre but est de consolider cette relation par des liens amicaux et d’y associer les autres lieux concernés, Londres, Mittelbau Dora, Peenemünde et Blizna.

Wir danken unseren französischen Kollegen, die die Ausstellung ermöglichten, herzlich!

Nous remercions très vivement et très chaleureusement nos collègues français qui ont répondu à notre demande avec enthousiasme et nous ont amicalement prêté le fruit de leur travail !

Sie wird vom 18. August bis 19. November 2018 in der alten Kaserne Kummersdorf (vom Museum aus 500 Meter in Richtung Luckenwalde fahren) dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen sein. Eintritt 5,00 €, ermäßigt 3,00 €.

L’exposition est ouverte du 18 août au 19 novembre 2018 dans l’ancienne caserne de Kummersdorf (depuis le musée, parcourir 500 mètres en direction de Luckenwalde) du mardi au dimanche de 10 heures à 18 heures. Plein tarif 5€, tarif réduit 3€.

Der Förderverein lädt herzlich zu einem Besuch ein!

L’association de soutien du Musée se réjouit de votre visite !

 

14.08.2018

Wir freuen uns, dass im Rahmen unserer Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“ auch Aufnahmen der früheren Heeresversuchsstelle Kummersdorf gezeigt werden. Unter dem Titel »Forschungslabor für den Krieg – Fragmente eines versunkenen historischern Ortes in Europa« zeigen wir einen Ausschnitt aus der Arbeit der beiden Berliner Fotografen Robert Conrad und Thomas Kemnitz.

Beide dokumentieren und erforschen seit mehr als 30 Jahren ungenutzte Bauten der jüngeren Geschichte, die von Industrialisierung, zwei Weltkriegen, dem Kalten Krieg, Deindustrialisierung, Globalisierung und demografischem Wandel geprägt ist.


Neben ihrer Arbeit für Denkmalämter und Museen riefen sie in Kooperation mit dem Studiengang Kommunikationsdesign der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin das Forschungsprojekt „Virtuelles Museum der Toten Orte – VIMUDEAP.“ ins Leben, das ungenutzte Bauten aus aller Welt in ihrem Entstehungs- und Nutzungskontext vielschichtig präsentiert.

 

 

08.08.2018

Die Ausstellungstafeln haben alle einen Platz gefunden und werden diese Woche mit den deutschen Übersetzungen ergänzt. Parallel laufen immer noch Arbeiten im Aussenbereich und an der Infrastruktur.

17.07.2018 – Letzte Arbeiten am Ausstellungsort

Während im Inneren des Gebäudes bereits an der Präsentation der Ausstellungstafeln und Exponate gearbeitet wird, ist der Außenbereich durch viele hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit vorbereitet worden. Vereinsmitglieder und weitere Unterstützer arbeiteten Hand in Hand um den zukünftigen Besuchern bei Ihrer Ankunft einen eindrucksvollen Blick auf das Gebäude zu ermöglichen.

 

01.07.2018 – Ausstellungsräume der Sonderausstellung kurz vor der Fertigstellung

 

 

19.06.2018 – Vortragsveranstaltung in der Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ in Berlin

Die gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ und des Museumsverbandes Brandenburg war Anziehungspunkt für zahlreiche Interessierte und Fachleute rund um den ehemaligen Heeresversuchplatz Kummersdorf.

Die Vorträge wurden von Dr. habil. Markus Pöhlmann und Dr. Daniel Brandau gehalten. Aus beiden Beiträgen ging die durch die Fachwelt unbestrittene historische Bedeutung des heute unter Denkmalschutz stehenden Geländes hervor. Insbesondere der Beitrag von Dr. Pöhlmann ging im Detail auf die Möglichkeit einer zeitgerechten und modernen musealen Präsentation des Areals ein. Die Einordnung des Denkmals in den Gesamtkontext von Kriegswirtschaft, Zwangsarbeit und NS-System wurde aus Dr. Brandaus Beitrag sehr deutlich.

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Vorstandsmitglied Norbert Wagner.Dr. Daniel Brandau, Dr. habil. Markus Pöhlmann, Dr. Susanne Köstering (von links)

In der von Dr. Susanne Köstering vom Museumsverband Brandenburg moderierten Diskussion wurde Unverständnis über die indifferente bis ablehnende Haltung der brandenburgischen Landespolitik sowohl vom Podium als auch aus dem Publikum geäussert. Auch die kulturpolitischen Chancen der gemeinsamen Erforschung der Kausalkette Kummersdorf – Peenemünde – Blizna – La Coupole – London – Houston im Europäischen Kulturerbejahr 2018 wurden deutlich.

Zum Abschluss stellte Norbert Wagner, Vorstand des „Förderverein Museum Kummersdorf e.V.“ die Vorgeschichte und Intention der am 17.08.2018 in Kummersdorf öffnenden Sonderausstellung „Krieg, Wissenschaft und Technik 1914-1945“ vor.

15.06.2018 – „Teamtag“ der Kreisverwaltung des Landkreises Teltow-Fläming

05.06.2018 – Die erste Besucherin im Ausstellungsgebäude

Gestern war ein guter Tag für uns: die Räume, die wir in der Kaserne nutzen wollen für die Ausstellung, wurden von einer Fachfirma auf Munition abgesucht und nichts gefunden. Ebenso wurde das Gelände um die Kaserne und in Richtung zum Eingangstor abgesucht und nichts gefunden.

Das bedeutet, dass wir demnächst die offizielle Betretungserlaubnis erwarten und dann endlich mit den Vorbereitungen beginnen können.

Während der Suche kam plötzlich eine Taube angeflogen und landete vor der Eingangstür. Sie schaute sich um und spazierte hinein! Nach ein paar Minuten kam sie wieder heraus und pickte draußen herum.

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Der Munitionssucher und ich staunten nicht schlecht. Unsere erste Besucherin eine Friedenstaube !

 

30.05.2018 – Waldbrände bei Kummersdorf-Gut

Zwischen dem 22.04.2018 und 29.05.2018 mussten die Feuerwehren der Gemeinde Am Mellensee und Feuerwehren benachbarter Ortschaften bereits sechs Mal zu Waldbränden im Bereich Kummersdorf-Gut ausrücken!

Die betroffenen Flächen lagen im Bereich von 20qm bis 3000qm.

U.a.lagen die Einsatzorte im Bereich der Schießbahnen und des Kasernengeländes sowie in Bereichen benachbarter Wälder.

Ein besonders Problem besteht darin, dass sich diese Schadensfeuer mehrfach auf den Gebieten des Sperrgebietes befanden. Dort ist immer noch mit Munition der verschiedensten Kaliber zu rechnen!
So auch am 22.04.2018. Während der Löscharbeiten wurden „Blindgänger“ gefunden. Da nicht sicher ist, ob diese Munition noch scharf ist, wurde der KMBD (Kampfmittel Beseitigungsdienst) hinzugezogen. Er konnte diese Fundstücke bergen und der fachgerechten Entsorgung zuführen.
Dass dies eine hochgefährliche Aufgabe für die Feuerwehren und den KMBD ist, kann sich auch ein Laie unschwer vorstellen.

An diesen Beispielen sehen wir, dass die Bezeichnung „Sperrgebiet“ nach wie vor ihre Berechtigung hat. Die Brandursachen werden noch untersucht.

Unsere dringende Bitte: vermeidet bei der Trockenheit alles, was zu einem Feuer führen könnte! „Kippen“ sind Brandsätze! Flaschen und Glas sind Brenngläser!

Quelle: Feuerwehr Kummersdorf, Feuerwehr Sperenberg

25.05.2018 – Vorbereitung zur Ausstellung

Um die Kaserne als Ausstellungsort nutzen zu können, sind etliche Außenarbeiten zwingend notwendig.

Das Bild zeigt ein Vereinsmitglied, das die Zufahrtsstraße freilegt. Hier kann man dann parken.

Zufahrt freilegen

Bei der Hitze eine schweißtreibende Arbeit!

Das schwere Tor am Eingang muss noch repariert und gangbar gemacht werden, auch keine leichte Aufgabe.

Es war besonders gesichert, keine Schlösser, alles zugeschweisst.

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Der Weg vom Notausgang der Ausstellung zum Eingangstor ist schon fertig gesäubert; das war auch nur händisch mit „Schippen“ möglich.

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Die Wiese auf dem Vorplatz ist gemäht. Hier wird später wahrscheinlich ein Zelt aufgestellt.

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Wir erwarten jeden Tag die Betretungserlaubnis für das Gebäude. Davor muss es von einer Fachfirma auf Munition abgesucht werden.

Mehr demnächst!