Aktuelles

14.08.2018

Wir freuen uns, dass im Rahmen unserer Sonderausstellung „Kriege, Wissenschaft und Technologien von 1914 bis 1945“ auch Aufnahmen der früheren Heeresversuchsstelle Kummersdorf gezeigt werden. Unter dem Titel »Forschungslabor für den Krieg – Fragmente eines versunkenen historischern Ortes in Europa« zeigen wir einen Ausschnitt aus der Arbeit der beiden Berliner Fotografen Robert Conrad und Thomas Kemnitz.

Beide dokumentieren und erforschen seit mehr als 30 Jahren ungenutzte Bauten der jüngeren Geschichte, die von Industrialisierung, zwei Weltkriegen, dem Kalten Krieg, Deindustrialisierung, Globalisierung und demografischem Wandel geprägt ist.


Neben ihrer Arbeit für Denkmalämter und Museen riefen sie in Kooperation mit dem Studiengang Kommunikationsdesign der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin das Forschungsprojekt „Virtuelles Museum der Toten Orte – VIMUDEAP.“ ins Leben, das ungenutzte Bauten aus aller Welt in ihrem Entstehungs- und Nutzungskontext vielschichtig präsentiert.

 

 

08.08.2018

Die Ausstellungstafeln haben alle einen Platz gefunden und werden diese Woche mit den deutschen Übersetzungen ergänzt. Parallel laufen immer noch Arbeiten im Aussenbereich und an der Infrastruktur.

17.07.2018 – Letzte Arbeiten am Ausstellungsort

Während im Inneren des Gebäudes bereits an der Präsentation der Ausstellungstafeln und Exponate gearbeitet wird, ist der Außenbereich durch viele hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit vorbereitet worden. Vereinsmitglieder und weitere Unterstützer arbeiteten Hand in Hand um den zukünftigen Besuchern bei Ihrer Ankunft einen eindrucksvollen Blick auf das Gebäude zu ermöglichen.

 

01.07.2018 – Ausstellungsräume der Sonderausstellung kurz vor der Fertigstellung

 

 

19.06.2018 – Vortragsveranstaltung in der Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ in Berlin

Die gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ und des Museumsverbandes Brandenburg war Anziehungspunkt für zahlreiche Interessierte und Fachleute rund um den ehemaligen Heeresversuchplatz Kummersdorf.

Die Vorträge wurden von Dr. habil. Markus Pöhlmann und Dr. Daniel Brandau gehalten. Aus beiden Beiträgen ging die durch die Fachwelt unbestrittene historische Bedeutung des heute unter Denkmalschutz stehenden Geländes hervor. Insbesondere der Beitrag von Dr. Pöhlmann ging im Detail auf die Möglichkeit einer zeitgerechten und modernen musealen Präsentation des Areals ein. Die Einordnung des Denkmals in den Gesamtkontext von Kriegswirtschaft, Zwangsarbeit und NS-System wurde aus Dr. Brandaus Beitrag sehr deutlich.

20180619_203754

Vorstandsmitglied Norbert Wagner.Dr. Daniel Brandau, Dr. habil. Markus Pöhlmann, Dr. Susanne Köstering (von links)

In der von Dr. Susanne Köstering vom Museumsverband Brandenburg moderierten Diskussion wurde Unverständnis über die indifferente bis ablehnende Haltung der brandenburgischen Landespolitik sowohl vom Podium als auch aus dem Publikum geäussert. Auch die kulturpolitischen Chancen der gemeinsamen Erforschung der Kausalkette Kummersdorf – Peenemünde – Blizna – La Coupole – London – Houston im Europäischen Kulturerbejahr 2018 wurden deutlich.

Zum Abschluss stellte Norbert Wagner, Vorstand des „Förderverein Museum Kummersdorf e.V.“ die Vorgeschichte und Intention der am 17.08.2018 in Kummersdorf öffnenden Sonderausstellung „Krieg, Wissenschaft und Technik 1914-1945“ vor.

15.06.2018 – „Teamtag“ der Kreisverwaltung des Landkreises Teltow-Fläming

05.06.2018 – Die erste Besucherin im Ausstellungsgebäude

Gestern war ein guter Tag für uns: die Räume, die wir in der Kaserne nutzen wollen für die Ausstellung, wurden von einer Fachfirma auf Munition abgesucht und nichts gefunden. Ebenso wurde das Gelände um die Kaserne und in Richtung zum Eingangstor abgesucht und nichts gefunden.

Das bedeutet, dass wir demnächst die offizielle Betretungserlaubnis erwarten und dann endlich mit den Vorbereitungen beginnen können.

Während der Suche kam plötzlich eine Taube angeflogen und landete vor der Eingangstür. Sie schaute sich um und spazierte hinein! Nach ein paar Minuten kam sie wieder heraus und pickte draußen herum.

bty

Der Munitionssucher und ich staunten nicht schlecht. Unsere erste Besucherin eine Friedenstaube !

 

30.05.2018 – Waldbrände bei Kummersdorf-Gut

Zwischen dem 22.04.2018 und 29.05.2018 mussten die Feuerwehren der Gemeinde Am Mellensee und Feuerwehren benachbarter Ortschaften bereits sechs Mal zu Waldbränden im Bereich Kummersdorf-Gut ausrücken!

Die betroffenen Flächen lagen im Bereich von 20qm bis 3000qm.

U.a.lagen die Einsatzorte im Bereich der Schießbahnen und des Kasernengeländes sowie in Bereichen benachbarter Wälder.

Ein besonders Problem besteht darin, dass sich diese Schadensfeuer mehrfach auf den Gebieten des Sperrgebietes befanden. Dort ist immer noch mit Munition der verschiedensten Kaliber zu rechnen!
So auch am 22.04.2018. Während der Löscharbeiten wurden „Blindgänger“ gefunden. Da nicht sicher ist, ob diese Munition noch scharf ist, wurde der KMBD (Kampfmittel Beseitigungsdienst) hinzugezogen. Er konnte diese Fundstücke bergen und der fachgerechten Entsorgung zuführen.
Dass dies eine hochgefährliche Aufgabe für die Feuerwehren und den KMBD ist, kann sich auch ein Laie unschwer vorstellen.

An diesen Beispielen sehen wir, dass die Bezeichnung „Sperrgebiet“ nach wie vor ihre Berechtigung hat. Die Brandursachen werden noch untersucht.

Unsere dringende Bitte: vermeidet bei der Trockenheit alles, was zu einem Feuer führen könnte! „Kippen“ sind Brandsätze! Flaschen und Glas sind Brenngläser!

Quelle: Feuerwehr Kummersdorf, Feuerwehr Sperenberg

25.05.2018 – Vorbereitung zur Ausstellung

Um die Kaserne als Ausstellungsort nutzen zu können, sind etliche Außenarbeiten zwingend notwendig.

Das Bild zeigt ein Vereinsmitglied, das die Zufahrtsstraße freilegt. Hier kann man dann parken.

Zufahrt freilegen

Bei der Hitze eine schweißtreibende Arbeit!

Das schwere Tor am Eingang muss noch repariert und gangbar gemacht werden, auch keine leichte Aufgabe.

Es war besonders gesichert, keine Schlösser, alles zugeschweisst.

IMG_0410

Der Weg vom Notausgang der Ausstellung zum Eingangstor ist schon fertig gesäubert; das war auch nur händisch mit „Schippen“ möglich.

IMG_0408

 

Die Wiese auf dem Vorplatz ist gemäht. Hier wird später wahrscheinlich ein Zelt aufgestellt.

bty
bty

Wir erwarten jeden Tag die Betretungserlaubnis für das Gebäude. Davor muss es von einer Fachfirma auf Munition abgesucht werden.

Mehr demnächst!