Schiessbahn Ost

Details

Die zuerst gebaute, später mit der Bezeichnung "Schiessbahn Ost" benannte Schiessbahn wurde ab 1880 für Erprobungsschiessen genutzt.

Die Schiessbahn hat eine Maximallänge von 12.959 m (regelmäßig genutzt wurden ca. 10.200) und eine Maximalbreite von ca. 1 Km. Davon betrug die nutzbare Breite zum schießen 250 m, der Rest war für Bauten wie die Beobachtungsbunker, die Schießplatzbahn und Sicherheitsbereiche reserviert.

Stehend an der sogenannten Nullinie mit Blick auf die Schießbahn gab es auf der linken Seite 55 Beobachtungsstände, auf der rechten standen 5 Beobachtungsstände.

 

Die Bunker unterschieden sich sowohl in der Größe als auch bei der Verwendung der zum Bau benötigten Materialien.

 Auf der Schießbahn verteilt wurden im Laufe der Zeit diverse Bauten errichtet. Dies waren zum einen Zielbauten (also zum Zweck der Vernichtung errichtet), aber auch verschiedene Bauten als feste Lafetten.

Als Beispiele für Zielbauten mögen hier das 6.000 m Betonziel und das vereinte Gewölbe- und Panzerziel dienen, bei den Geschützbauten diverse Schartenlafetten sowie die beiden Lafettbauten für 5 cm Schnellfeuerkanonen.

In loser Folge werden wir ausgewählte Bauten detaillierter vorstellen.

Erwähnenswert ist hier aber auch, daß die Beobachtungsbunker der Schiessbahnen (Ost und West) unmittelbar bei Kriegsende der Kummersdorfer Zivilbevölkerung als Schutzbauten vor den angreifenden sowjetischen Soldaten dienten.