Geschichte

Details

Mit der Einführung von leistungsgesteigerten Geschützen mit gezogenen Rohren wurde der Schießplatz Berlin-Tegel zu klein und die Artillerieprüfungskommission (APK) forderte den Neubau eines größeren Übungs- und Erprobungsgeländes außerhalb des städtischen Bereiches.

Die Wahl fiel auf den ca. 800 ha großen und überwiegend im Staatsbesitz befindlichen Kummersdorfer Forst und die entsprechende Entscheidung wurde im Jahr 1873 getroffen. Die Erschließung des Geländes begann mit dem Bau der Eisenbahnstrecke von Berlin-Schöneberg nach Kummersdorf. Am 15.Oktober 1875 wurde die Strecke eröffnet und es verkehrten täglich 2 Züge. Im Jahr 1877 wurde die Versuchskompanie der APK gebildet und anschließend zum neuen Standort Kummersdorf-Schießplatz verlegt und der Schießbetrieb begann.

 

Der Schießplatz mit seinen vielfältigen Einrichtungen entwickelte sich in den folgenden Jahren auf einer Ausbaufläche bis ca. 3000 ha zu Deutschlands wichtigster militärischen Erprobungseinrichtung. Über die weitere Entwicklung des Schießplatzes, den Ausbau, die Nutzung, die Versuche, über Forschung und Technik und über vieles andere informiert das Museum in seiner "Ständigen Austellung" und mit den organisierten Führungen auf dem als Sperrgebiet deklarierten Gelände.