Schiessbahn Ost

Die zuerst gebaute, später mit der Bezeichnung "Schiessbahn Ost" benannte Schiessbahn wurde ab 1880 für Erprobungsschiessen genutzt.

Die Schiessbahn hat eine Maximallänge von 12.959 m (regelmäßig genutzt wurden ca. 10.200) und eine Maximalbreite von ca. 1 Km. Davon betrug die nutzbare Breite zum schießen 250 m, der Rest war für Bauten wie die Beobachtungsbunker, die Schießplatzbahn und Sicherheitsbereiche reserviert.

Stehend an der sogenannten Nullinie mit Blick auf die Schießbahn gab es auf der linken Seite 55 Beobachtungsstände, auf der rechten standen 5 Beobachtungsstände.

 

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Schiessbahn West

Die Schiessbahn West ist ca. 7500 m lang, 250 m breit und wurde 1917 in Betrieb genommen.  Sie befindet sich süd-westlich der größeren "Schwester" Schiessbahn-Ost.
Hauptsächlich diente die Bahn der Entlastung der Schiessbahn-Ost von kleineren Artillerie-Kalibern sowie dem Test von Infanteriematerial. So wurden beispielsweise Granatwerfer sowie Infanteriebegleitwaffen getestet.

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Das Begräbnis des Kaisers

Um 1936/1937 wurde Kaiser Wilhelm II. auf dem Schießplatz Kummersdorf beerdigt.

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Kaserne Kummersdorf

Mit der Eröffnung der Strecke der Königlich-Preußischen-Militäreisenbahn zwischen Berlin-Schöneberg und Kummersdorf-Schießplatz am 15. Oktober 1875 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum neu erstandenen Bahnhofsgebäude die Kaserne errichtet.kaserne

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Sicherheitsstände

Sicherheitsstände, auch Beobachtungsstände, bei uns hingegen umgangssprachlich Beobachtungsbunker genannt ziehen sich die Schießbahn Ost bis zum Ende lang.

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Zielfeld West

Das Zielfeld West ist ein ca.6,2 ha großes Gebiet am Ende der Schießbahn, zwischen den Beobachtungsständen 6.800 und 7.135 m.
Die meisten Ziele stammen aus den späten 30iger Jahren des 20Jh, einige aber wahrscheinlich auch aus der Zeit der Weimarer Republik. Das Zielfeld ist in mehrere Teile gegliedert. Zum einen sind da die beiden "schweren" Beschussziele zu nennen, schwer deshalb, weil sie vom Aufbau, Dicke und Armierung zu den größeren Zielen gehören.

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Geschichte

Mit der Einführung von leistungsgesteigerten Geschützen mit gezogenen Rohren wurde der Schießplatz Berlin-Tegel zu klein und die Artillerieprüfungskommission (APK) forderte den Neubau eines größeren Übungs- und Erprobungsgeländes außerhalb des städtischen Bereiches.

Die Wahl fiel auf den ca. 800 ha großen und überwiegend im Staatsbesitz befindlichen Kummersdorfer Forst und die entsprechende Entscheidung wurde im Jahr 1873 getroffen. Die Erschließung des Geländes begann mit dem Bau der Eisenbahnstrecke von Berlin-Schöneberg nach Kummersdorf. Am 15.Oktober 1875 wurde die Strecke eröffnet und es verkehrten täglich 2 Züge. Im Jahr 1877 wurde die Versuchskompanie der APK gebildet und anschließend zum neuen Standort Kummersdorf-Schießplatz verlegt und der Schießbetrieb begann.

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